Strophe 1
Der Tag fällt grell durch meine Scheiben,
zu früh, zu laut, zu klar.
Ich steh daneben, such den Anfang,
der keiner war.
Strophe 2
Die Straßen glänzen ohne Grund,
zu viele Augen seh'n mich an.
Ich lächle kurz, als wär's genug,
und fang von vorne an.
Refrain
Manchmal nicht zu ertragen,
dieses Licht, das alles zeigt.
Doch manchmal – so wunderbar,
wenn's kurz durchs Innere steigt.
Bridge
Ein Hauch von Stille zwischen zwei
Verabredungen mit dem Tag.
Ich halt die Luft – zu wahr,
zu nah, zu hell, zu stark.
Strophe 3
Der Abend ruft schon aus der Ferne,
die Schatten werden weich.
Ich zähl die Stunden rückwärts leise,
und finde mich vielleicht.
Outro
Schlaf. Wach.
Schlaaaf. Waaach.
Schlaf, wach.
Schaaaahaaaaaaf.
Wach. Wach. Wach.
Aufstehn und gehn.